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22.06.2013 Sa.
Jaworzno
METALFEST POLAND

29.06.2013 Sa.
(D) FLUGPLATZ/RIOTZSCHJORA
With Full Force Festival

06.07.2013 Sa.
(INDIA) BANGALORE
Bangalore Open Air Festival

Latest Release

Bernemann plays


Makka plays


Tom plays

Makka bei Meinl Cymbals

Schlagzeuger Markus ,,Makka" Freiwald setzt beckentechnisch komplett auf die Meinl Byzance Brilliants. Sein Setup besteht aus jeweils zwei 16" und 18" Thin Crashes, einer 13" Fast Hihat, dem 21" Serpents Ride und einem 8" Splash.


www.meinldistribution.eu

Roberto Blanco und Sodom

ROBERTO BLANCOs Gastauftritt bei SODOMs Tourabschlussshow war nicht nur reines Vergnügen. Dabei wurde auch ein Werbe-Clip für die Deutsche Alzheimer Gesellschaft gedreht, welche von SODOM wie auch von ROBERTO BLANCO unterstützt wird...guckst Du!!!!!!

www.deutsche-alzheimer.de

Crewtagebuch: Ludwigsburg - Rockfabrik

Wo kann man einen schöneren Tour- Abschluss haben, als in Ludwigsburg?
Hasche und Co sind einfach einmalig und man ist hier immer gerne zu Gast.
Letzten Endes ist die Vorfreude auf die RoFa so groß, das ich nicht erst um 13Uhr wach werde, sondern schon 30 Minuten vor dem ,,Get In" in den Laden latsche. Frühstück ist um 12 Uhr... also noch eine halbe Stunde gewartet und die Zeit mit einer heißen Dusche verkürzt.
Immer noch Zeit... Corny wurde schon angemeckert, da er vor der ausgemachten Zeit über Frühstücksbuffet herfällt und dafür die entsprechende Ansage bekommt.
Wir anderen sind lieb und warten also ab, bis das große Fressen eröffnet ist. Heute wird alles ein wenig hektischer, da wir Besuch von Roberto Blanco bekommen werden.
Das gesamte Team ist logistisch gefordert. Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr zu der Geschichte sagen, auch wenn die Gerüchteküche stark brodelt.
Und nein: Roberto wird nicht der neue Leadsänger von Sodom hihi
Fakt ist, das sich der Soundcheck durch die Proben mit Roberto Blanco schiebt und das bis zur letzten Minute gesägt und gefeilt wird, ehe mit ,,Türe auf" der letzte Schliff erledigt ist.
Ich stehe noch am Stand und bastle mir Preisschilder, als die ersten Fans in die Halle strömen. Am Ende des Tages sind alle Tourshirts verkauft und ebenso das ,,In War and Pieces" Design ist komplett vergriffen.
Wer nicht zugeschlagen hat, kann demnächst per www.musicatweb.com zuschlagen.
Ebenso werden dort die Sodom ,,Gelsenkirchen" und ,,Dortmund" Shirts erhältlich sein, sowie die Girlie T-Shirts und Zipper.
Habt etwas Geduld, denn auch ich muss erst wieder in den Alltag zurück finden.

Was den Abend angeht: Es ist sehr hektisch und es bleibt kaum Zeit um den Tour-Abschluss zu genießen. Meine Frau Anna ist mit dem Wagen angereist um Bernemann und mich direkt nach der Show einzupacken und mit in den Pott zu nehmen. Der Stress ist zwingend nötig, da Bernemann um 6.00Uhr am Montagmorgen Schichtbeginn hat. Während Anna und ich ihn also um 5.00Uhr zuhause absetzen und selbst um 5.30Uhr todmüde in unsere Betten in Bochum fallen, muss Bernemann hingegen brav an die Schippe.
Die Show von Sodom ist vom Intro an bis zur letzten Minute auf Hochspannung und die Fans feiern Tom, Makka und Bernemann zu recht wie Könige. Unsere Supports DIE HARD und Torment Tool liefern ebenfalls sehr gute Arbeit ab und bereiten für Sodom das Feld, auf dem das Thrash Trio mit Leichtigkeit seine Ernte einfährt. Als Roberto Blanco die Bühne betritt herrscht absoluter Notzustand und die Metalheads rasten förmlich aus.
Herr Hübner aus Wacken: Bitte buchen sie den Mann doch mal für ihr Festival. Ich glaube, das einige Fans da sehr empfänglich für wären. Die Resonanzen im Internet beweisen diese These!
Letzten Endes baue ich meinen Stand kurz nach der Show ab und verabschiede mich von meinen Crewkollegen. Leider geht alles sehr schnell und ich kann die Rückfahrt nicht nutzen um anständig mit einem Bierchen Adieu zu sagen. Ok... klingt für meine Kollegen eher unglaubwürdig, da ich es geschafft habe, auf der gesamten Tour nicht einen Tropfen Alkohol zu trinken. Ist auch nicht so günstig, wenn man voll besoffen mit einem Beutel voller Geld durch die Botanik brettert und am Ende erklären muss, wo die Kohle geblieben ist.
Anyway: Ich möchte hier meinen Kollegen Marc, Corny, Zottel und Pit einen herzlichen Dank für die tolle Zusammenarbeit und die viele Hilfe senden. Es war schön in dieser Konstellation durch Europa zu reisen. Auch Makka, Bernemann und Tom einen herzliches Dankeschön dafür, dass sie trotz der vielen Jahre in dem Geschäft es geschafft haben, ganz sie selbst zu bleiben, ohne abzuheben und durchzudrehen. Ich habe selten Menschen kennengelernt, die weniger Rockstar Allüren haben als diese Jungs. Auch wenn Tom nicht weiß, was eine Türklinke ist und Nachts immer die Tür so geschlossen hat, das mindestens 2 Leute aus dem Bett gefallen sind. Ich habe mich mit genug Schnarchen und einigen unfreundlichen Abgasen revanchiert. Also sind wir Quitt *smile*
Danke auch an alle Fans, die diese Tagebücher gelesen haben und mich zahlreich auf Tour angesprochen haben.
Ich habe auf dieser Tournee menschlich (Dank Pit und Zottel) viel dazu gelernt und auch, dass ich beim nächsten Mal ein paar Shirts in der Größe S mitnehmen werde. Asche auf mein Haupt.
In den nächsten Tagen werde ich euch noch einen Abschlussbericht schreiben, da noch ein ein-zwei Sachen nicht erzählt sind.
In diesem Sinne: Thrash On!!!

P.S. Wir sehen uns spätestens in Wacken, wo ich mit Musicatweb einen Stand haben werde und ebenfalls Sodom/Onkel Tom spielen werden.

Crewtagebuch: Herford

Herford - X
Geiler Laden, der mit gut 600 Leuten richtig schön gefüllt ist und einfach Spaß macht. Der übliche Tagesablauf, mit einer Ausnahme:
Tom hat heute Geburtstag!
Das bedeutet kurzum, das es eine Party mit etlichen Freunden von Tom geben wird. Unter anderen tauchen seine Onkel Tom Bandkumpels auf und ebenso unser geliebter ,,Hau ab Mann" Theo, samt seinem besten Freund Maik. Gut das es kein Herford in Belgien gibt, gelle Theo?! hahahaha
Es sind am Ende einfach zu viele Leute, als das man sich alle merken könnte. Positive Erscheinungen sind Magda, die Frau von Bernemann, der noch aus dem Backstage der Mantel gestohlen wurde, sowie Bernes Großcousine Svenja. Ebenfalls anwesend ist Rage Drummer Andre Hilgers.
Auch das X in Herford ist besser gefüllt, als im Vorfeld erwartet. Nicht wenige Menschen haben Sodom nach dem Ausstieg von Bobby prophezeit, dass sie am Ende ohne starken Support nur 200 Leute pro Abend ziehen würden. Umso mehr sind die Besucherzahlen die passende Antwort für alle Pessimisten.
Auch heute Abend werden Sodom zum 14ten Mal von Die Hard supportet und eine weitere lokale Vorband hat die Ehre den Reigen zu eröffnen. Heute sind es Human Paranoid, die sich dem Old School Thrash verschrieben haben und am Ende des Sets eine Kreator Coverversion spielen. Ebenfalls wird dem verstorbenen Sodom Klapmpfer Strahli ein Song gewidmet... sehr sympathisch.
Die Hard legen los wie die Feuerwehr und finden viele neue Freunde. Inzwischen bleiben mir neben ,,Countess Bathory" auch das grimmige ,,Thrash ´em All" oder ,,Evil Always Return" gut im Kopf hängen. Genauer betrachtet kann man sogar sagen, dass DIE HARD letzten Endes eine Neuzeit Version früherer ,,Sodom" verkörpern. Rauh, roh und ungestüm.
Sodom selbst werden von ,,Happy Birthday to you" Gesängen unterbrochen und Tom wird entsprechend gehuldigt. Dazwischen ist noch Platz für Thrashgranaten wie ,,Agent Orange", ,,The Saw is the Law", ,,Ausgebombt" und Neuzeit Brechern wie ,,The Art of Killing Poetry" oder ,,In War and Pieces". Vor allem bei dem letzteren Song wird so lautstark mitgesungen, das Tom sein Gesang schon fast untergeht. Respekt Herford. Ich glaube, das war von der Lautstärke her der absolute Rekord.
Wie schon in der Einleitung erwähnt, steigt nach der Show noch eine fette Party mit Freunden von Tom sowie Freunden von Bernemann und einigen ausgewählten Fans.
Leider wird dabei im Backstage von einem dem Laden bekannten Spacko der Mantel von Bernemann´s Frau Magda geklaut. Komisch ist, dass der Knabe es ohne weiteres schafft mit dem Teil aus dem Laden zu marschieren. Noch komischer ist, dass dieser Typ schon Hausverbot im X hat und es dennoch mit Hilfe eines Security Mannes in die Halle reingekommen ist.
Hier sollte man noch mal seine Sicherheitsstandards überprüfen und zusehen, das der Mantel schnellst möglich wieder zurück zur Dame kommt oder man entsprechend Ersatz leistet.
Wir teilen uns wieder in 2 Gruppen... die einen feiern im Bus und die anderen nutzen die Gelegenheit und hängen im X ab, welches ein wirklich stylischer und netter Laden ist. Ein Dank geht an die örtliche Stage - Crew und unsere Betreuerin Ela.
Hier ist man gerne zu Gast!

Crewtagebuch: Erfurt - Centrum

Der Navi sagt an, dass das ,,Centrum" in einer nicht zu befahrenen Strasse liegt. Was??? Wie sollen wir denn da hinkommen?
Alles unnötiger Stress, denn die Karte im System scheint veraltet. Wir sind auf einem abgeriegelten Hof und können ganz relaxt alles ausladen.
Bei dem ,,Centrum" handelt es sich um einen Laden, der in bester Betonmanier hergestellt wurde und so ziemlich mittig mit Betonpfeilern ausgestattet ist.
Als Tom später bei der Show zum Stagediven auffordert, folgt noch der Zusatz ,,aber springt bloß nicht vor den Pfeiler".
Unser Spaßspruch des Tages ist: ,,Was macht denn der Pfosten da in der Mitte?" ,,Der spielt Bass und Singt" haha...
Aber wieder zurück zum Ernst der Sache: ein Pfosten in der Mitte ist nicht perfekt.
Ebenso wenig, das der Besitzer keine Mühen scheut und die Heizung anscheinend aus Kostengründen abgestellt hat. So braucht man das Essen auch gar nicht erst kalt zu pusten... hat alles seine Vor- und Nachteile.
Das Abendessen hat seine Vorteile... ich wollte eh etwas abnehmen und weniger Essen. Heute ist der beste Tag, damit anzufangen.
Liebevoll wird das Ganze von Tom und Co. als ,,Mehlschwitzengrütze mit Menschenfleisch" und ,,Erbsenkotze" genannt. Schneller als man schauen kann, findet man den gesammelten Tross wieder im Bus. Wenigstens haben wir dieses Mal keinen Durchfall.
Aber wie gesagt, es kann nicht alles perfekt sein. Gott Sei Dank hatten wir dieses kulimarische Desaster schon geahnt und haben uns vorher beim Sideseeing in der Innenstadt etwas zu mampfen eingeworfen.
Nicht perfekt ist es auch, das gut 700 Fans den Weg ins ,,Centrum" finden. Klar ist es geil, wenn ein Laden ausverkauft ist aber es ist so dermaßen heiß, dass sich Perlwasser an den Wänden bildet. Die Feuchtigkeit sorgt am Ende dafür, das Equipment auf der Bühne ausfällt und das alle meine Merchartikel, die via Klebeband befestigt waren, von den Wänden fallen.
Meaning of Pain
geben von der ersten Minute an Gas und versuchen die Leute entsprechend anzuheizen. Das gelingt und die Jungs bekommen mehr als den ,,Standard Höflichkeitsapplaus". Leider muss man hier sagen, war der Sound nicht optimal und das obwohl Sodom keine Band ist, die mit Beschränkungen arbeitet. Dennoch meistern Meaning of Pain die Sache sehr gut und ich denke, dass sie hier einige neue Fans finden konnten.
DIE HARD sind heute richtig geil und geben wahnsinnig Gas. Anscheinend ist die Band immer dann gut, wenn sie so derbe Party macht, dass alle auf sie sauer sind und man ihnen einen Einlauf verpasst. Ich denke, dass DIE HARD noch nicht realisiert haben, das sie in einem der tolerantesten Tour Trosse der Welt gelandet sind. Ich könnte mir vorstellen, dass einige Musiker die Jungs schon aus dem Bus geworfen hätten. Naja... wir waren ja auch mal jünger und unvernünftiger...
Musikalisch machen DIE HARD aber alles richtig und können auf viele neue Fans verweisen. Gut so!!!
Ja und Sodom???
Die lassen nichts anbrennen und ziehen die Fans vom ersten Ton an auf ihre Seite. Tom fordert mehrfach zum Stagediven und Crowdsurfen auf, was am Ende mindestens 1-2 Songs aus dem Set kostet. Aber wen interessiert es schon, solange alle Spaß haben. Der Laden ist an seinem Kapazitätsende angelangt und die Stimmung ist ebenfalls am Siedepunkt.
Aus meiner Sicht möchte ich auch noch was loswerden:
Wer am Anfang kein Shirt kauft und am Ende traurig ist, das keines mehr da ist, dem kann ich leider nicht helfen. Es war nicht das erste Mal auf dieser Tour, das es am Ende hieß: ,,Nein, tut mir leid, ist leider schon ausverkauft".
Gerade jetzt, wo es in den Schluss-Spurt der Tour geht, wollen wir unser Zeug nur ausverkaufen und werden nicht mehr nachbestellen. Also gilt das Motto: Wer zuerst kommt, malt zuerst.
Im Bus herrscht heute Stille...
Die DIE HARD Jungs haben den Putzdienst übernommen und ihren eigenen erzeugten Dreck weg gemacht, so dass man sich wieder halbwegs wohlfühlen kann. Auf Party haben sie anscheinend keinen Bock heute.
Auch wir sind alle ziemlich im Eimer und gehen recht schnell schlafen. Die einen ziemlich direkt, die anderen spätestens, als Bernemann wieder mal versucht ,,Raumpatroulle Orion" als den Hammerfilm vom Herrn, an den Mann zu bringen *gäääääääääähn*
Morgen steht Herford auf dem Programm, was die vorletzte Show der "In War and Pieces Tour" darstellt.
Ich bin ehrlich gesagt froh, wenn ich wieder in den heimischen 4 Wänden bin und in einem Bett schlafen kann, was sich nicht bewegt. Es macht ja alles soweit Spaß, aber eine Sitzung auf dem eigenen heimischen Thron fehlt mir schon jetzt. Ebenso in der Badewann abzuschimmeln...
Gute Nacht, John Boy....

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