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30.05.2008
Zagreb, HR
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Review • unitedpixel.com
Schon über zwanzig Jahre ist es her. „In The Sign Of Evil“, SODOMs erste EP, erblickt das Licht der Welt. Damals war die Welt noch in Ordnung. Metal war noch Metal! Und die Jungs um Tom Angelripper wussten noch nicht, dass ihr Erstlingswerk mal Kultstatus erreichen würde. Auf Ebay dürfte die Originalpressung sicherlich ein paar Taler einfahren, obwohl der Klang ein mit Tapedeck im Proberaum über ein einziges geschickt platziertes Mikro aufgenommenes Demo wohl kaum übertrifft. Ok, die finanziellen Mittel waren für die junge Band aus dem Ruhrpott nicht gerade üppig. Außerdem mochte man dieses dreckigen rotzigen Sound, wie ihn damals VENOM zelebrierte.
Dreiundzwanzig Jahre später trifft man sich wieder im original Line-Up (Angelripper, Witchhunter, Grave Violator), um die Scheibe neu einzuspielen. Josef „Peppi“ Dominic (Grave Violator) kann noch ein Tape mit alten Proberaumaufnahmen, die damals eigentlich mit auf die EP sollten, doch niemals veröffentlich wurden, auftreiben. „The Final Sign Of Evil“ ist also der komplette Longplayer, der 1984 erscheinen sollte. In neuem Gewand, natürlich mit stilistischem Marschall-Cover, gibt’s jetzt diese so richtig oldschoolmäßig auf die Fresse.
Der Sound ist absichtlich roh gehalten, so dass der Charme der alten Klassiker nicht verloren geht. Dennoch kann man eine zeitgemäße Produktion (wen wundert’s?) vorweisen. Songs wie „Witching Metal“ oder „Blasphemer“ konnte man bisher in ordentlichem Klang nur live erleben. Dies ist nun auch mit „Burst Command ’til War“ oder „Sepulchral Voice“ auch möglich (obwohl, sicherlich gab es diese auch schon bei einigen Gigs live) . Natürlich wurde auch der Hit „Outbreak Of Evil“ in einer verdammt coolen Version wiedergegeben.
Ansonsten gibt’s ganze sieben weitere ansprechende Stücke dieser Ära mit auf den Silberling. Für den Oldschool-Fan ist „The Final Sign Of Evil“ sicherlich eine Möglichkeit seine Sammlung zu komplettieren. Außerdem sind die Songs verdammt METAL!
Bewertung: 7,5 von 10 Punkten
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