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| Review • tattoo-guide-europe.de |
SODOM ist ein Urgestein der Trash- oder Deathmetalszene, das in diesem Jahr sein 25jähriges Bestehen feiert. Die üblichen Gründe für Feiern (sowohl Trauer, als auch Freuden-) sind bei SODOM wohl eher die unzähligen Umbesetzungen. Eventuell liegt das am Bandnamen: Die Stadt Sodom wurde von GOTT (der besten Band seit Anfang und Ende der Schöpfung) aufgrund ihrer Sündhaftigkeit zerstört. Hat auch die Band zuviel am paradiesischen „Watschenbaum“ gerüttelt?
Wahrscheinlich wohl eher nicht. „In The Sign Of Evil” ist der Titel ihrer Debüt-EP, die 1984 bei SPV erschienen ist. Die jetzt auf neu herausgekommene „The Final Sign Of Evil” ist die Fortsetzung und der Abschluss dieses ersten Albums. Die „In The Sign Of Evil“ wurde in Original (!) -Besetzung vollständig neu eingespielt. Dazu kommen gleich sieben Bonustracks, die alle aus der Zeit der „In The Sign Of Evil” stammen. Die Bonussongs sind weitgehend Midtempo, die originalen dagegen eher Uptempo gehalten. Die Songs rumpeln prächtig und sind Einzelnen nicht unbedingt immer … optimal miteinander abgestimmt. „The Final Sign Of Evil” hat zum Teil alles in allem reichlich Proberaumcharakter. Dies erhöht jedoch durchaus den Charme des Albums. Die Originale sind und bleiben immer noch wichtige Songs im Bereich des Trashmetals. Die neueingespielten Stücke können zum Teil nicht unbedingt bei den Liedern der ursprünglichen Mini-LP mithalten.
„The Sin Of Sodom“ und „When Angels Die“ sind dennoch Anspieltipps. Lohnt sich mit Vorbehalt.
7/10 |
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