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| Review • nocturnalhall.com |
Konnte ich Tom Angelripper noch dieses Jahr persönlich meinen Dank auf dem Rock Hard Festival aussprechen, habe ich hier die Möglichkeit eine der Bands zu huldigen, die mich mit ihren 80er Scheiben In The Sign Of Evil, Outbreak Of Evil und Persecution Mania bekehrt haben und mich mit The Final Sign Of Evil wieder genau in die Zeit zurückversetzen! Danke SODOM!
Da verwundert es auch nicht, dass ich schon beim Cover und beim Lesen der Tracklist feuchte Augen bekommen: Stilecht läutet der Henker mit der roten Mütze neben den Songs von In The Sign Of Evil so klangvolle Titel wie The Sin Of Sodom, Bloody Corpse, Sons Of Hell, Where Angels Die, Hatred Of The Gods, Ashes To Ashes und Defloration ein. Alle Songs stammen aus der In The Sign Of Evil Ära und wurden seinerzeit nicht auf Vinyl gepresst. Bei dem damaligen Label Devil’s Game schwand schlichtweg das Vertrauen in SODOM, nachdem man sich die ersten Songs reingepfiffen hatte und wollte deswegen den Haudegen nicht für längere Zeit ein Studio überlassen. Vielen Dank Steamhammer/SPV das die Perlen heute noch mal ausgepackt werden. Und wer hat sie eingeknüppelt? Niemand geringeres als die damalige Formation: Tom Angelripper, Grave Violator und Chris Witchhunter! Die drei Recken prügeln sich mit demselben morbiden Charme und der Aggression durch die Songs wie 1985.
Kurzum: The Final Sign Of Evil ist ein Pflichtkauf für alle die, die mit SODOM groß wurden, SODOM schon immer geil fanden, dem deutschen Old School Thrash Metal preisen wollen, sich ein Stück deutscher Musikgeschichte aneignen möchten oder Gänsehaut pur erleben wollen!
SODOM! Wildfire SODOM!
9/10 |
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