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| Review • metal-inside.de |
| SODOMs Debüt EP "In The Sign Of Evil" wurde seiner Zeit von einem deutschen Print Mag gnadenlos ob der nicht vorhandenen Klasse runtergepunktet. Verständlich, mehr als verständlich. Dass die 5 Tracks, die 1984 mehr schlecht als recht eingetrümmert worden sind, aber nur einen kleinen Teil dessen darstellen, was sich auf der Scheibe hätte befinden sollen, stellen SODOM nun im 84er Line Up noch einmal klar. "The Final Sign OF Evil" enthält die Songs, die damals schon den Weg auf die Plätte hätten finden sollten, es aber aufgrund der Intervention des damaligen Labels nicht geschafft. Nach einer Anfrage des jetzigen Labels hat Tom also mit seinen alten Kammeraden Grave Violator und Chris Witchhunter die vorhandenen plus die damals nicht berücksichtigten Songs noch einmal neu eingespielt und dürfte damit bei der Öffentlichkeit auf geteiltes Echo stoßen. Die einen werden sich freuen, dass der 84er Spirit einer Band, die quasi nichts konnte, ohne Abstriche ins Jahr 2007 transportiert worden ist, und dass die SODOM History so erst einmal lückenlos aufgearbeitet ist. Die anderen werden versucht sein über diese Aktivitäten den Mantel des Schweigens zu hüllen. "The Sin Of Sodom", "Bloody Corpse", "Son’s Of Hell", "Where Angels Die", "Hatred Of The Gods", "Ashes To "Ashes" und "Defloration" bewegen sich zu 100 % auf dem Niveau der originalen 5 EP Songs, spielerisch als auch technisch. Beinahe muss man vermuten, dass für die Neueinspielung auch das alte 84 Equipment herausgekramt worden ist, um möglichst unverfälscht und kultig zu klingen. Das kann natürlich nostalgisch seine Vorteile haben, wenn die Neueinspielung nicht so getunt klingt, wie der letzte Destruction Output, sondern eher an erste Venom Veröffentlichungen erinnert, aber zeitgemäß ist es nicht wirklich. Um es auf einen Nenner zu bringen, SODOM bedienen mit "The Final Sign Of Evil" ihre Die HardFans der allerersten, aber wirklich allerersten Stunde, sonst wohl niemanden. (lk) |
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