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30.05.2008
Zagreb, HR
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Review • klasma.piranho.de
Ja, da werden die Krümelkacker wieder anfangen zu streiten, ob „The final sign of evil” nun Album Nummero Zwölf ist oder nicht als solches gerechnet werden darf. Ich sag’s mal so: DAS interessiert verdammt nochmal keine Sau! SODOM haben sich entschlossen, ihr ‘84er Werk „In the sign of evil” heute so zu präsentieren, wie es damals hätte erscheinen sollen. Was vor mehr als einer Generation von Metal-Heads als EP mit fünf Songs (Outbreak of evil, Sepulchral voice, Blasphemer, Witching Metal, Burst command ‘til war) auf der metallischen Bildfläche auftauchte, wird mit mehr oder weniger verschollenem Material aus eben jener Zeit erweitert. Daß das alles mit dem Original-Line-up (Angelripper, Grave Violator, Witchhunter) aufgenommen wurde, erhöht erstens den Reiz der Scheibe und zweitens natürlich das Authentische der ganzen Angelegenheit. Der Sound ist übrigens ziemlich rumpelig und stumpf geworden, dem SODOM-Webmaster Toto sei Dank. Hier wurde glücklicherweise nicht der Fehler begangen, dem „Flair” der alten Sachen mit einem hypermodernen Klang den Boden unter den Füßen wegzureißen. Die bekannten Songs wurden kaum verändert und die neuen alten Tracks (The sin of Sodom, Bloody corpse, Sons of hell, Where angels die, Hatred of the gods, Ashes to ashes, Defloration) fügen sich so in das Album ein, daß ein perfektes Gesamtbild entsteht. Zwar gibt’s auch mal einen songtechnischen Hänger („Sons of hell” ist etwas flach), was aber eigentlich nur den Mut unterstreicht und die Mannen noch sympathischer macht. Wer nur die neueren SODOM kennt, wird wahrscheinlich erstmal seine Schwierigkeiten mit „The final sign of evil” haben. Aber dann auch erkennen, warum diese Band Legionen von Thrash- und Black-Metal-Truppen beeinflußt oder überhaupt erst auf den rechten Weg gebracht hat. Für den wahren SODOMisten ist dieser Silberling sowieso unentbehrlich. Das Gefühl der damaligen Zeit wird, selten wie sonst nie, lehrbuchreif rübergebracht. Der SODOM-Fan wartet jetzt natürlich noch auf eine Vinyl-Version. Das würde die Nostalgie komplett machen. Wenn ich den Waschzettel zur Scheibe richtig interpretiere, steht uns demnächst auch noch eine DVD oder etwas ähnliches mit der Entstehungsgeschichte von „The final sign of evil” ins Haus. Das wird ein Fest! BACK
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