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30.05.2008
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SODOM
Album: The Final Sign Of Evil
Spielzeit: 49:48 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Steamhammer/ SPV
Vergleichbare Bands: -
VÖ–Datum: bereits erschienen
Wertung: 7,0

Diese Veröffentlichung richtet sich in der Hauptsache an die Die-Hard SODOM Fans. „The Final Sign Of Evil“ geht nur bedingt als neues Album durch. Eigentlich handelt es sich hierbei um das Werk aus dem Jahr 1984 „In The Sign Of Evil“. Allerdings wäre es nicht SODOM, wenn hier nicht mal wieder ganze Arbeit abgeliefert werden würde. Value For Money steht hier mal wieder ganz oben auf der Liste. Die Band bekam damals nicht die Möglichkeit, alle Songs, die geschrieben wurden, aufzunehmen, was durchaus nachvollziehbar war. Dass die Jungs überhaupt einen Deal bekommen konnten, war schon erstaunlich genug. Heute ist das Ganze natürlich absoluter Kult, 1984 hat das Trio vorrangig Kopfschütteln ausgelöst; bei den Meisten aus reinem Unverständnis, bei anderen zum Zwecke des Headbangens. Zu letzterem werden 2007 deutlich mehr animiert. Die Songs, die seinerzeit durch das Raster gefallen waren, und die Songs, die es auf „In The Sign Of Evil“ geschafft hatten, wurden von der Band im 84er Line-Up komplett neu eingespielt. Trotzdem wirken die Aufnahmen, und selbstredend auch die Songs, wirklich genauso wie damals. Man hat wirklich, dass Gefühl ein Dokument aus dem Jahr 1984 in dem Player zu haben. Aber heute handelt es sich um ein vollwertiges Produkt mit 12 geilen, alten Thrash Nummern.

Tommy Becher
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