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| Review • Rockhard |
SODOM
The Final Sign Of Evil
Steamhammer/SPV (49:48)
VÖ: 28.09.
Tom Angelripper, Grave Violator und Chris Witchhunter wiedervereint. Das Beinahe-Ur-Line-up der deutschen Thrashlegende – Erstsaitenquäler Aggressor stieg ja bereits vor den Aufnahmen zur ersten Platte wieder aus – hat sich noch einmal zusammengetan und die fünf Songs der ersten und einzigen gemeinsam eingespielten Veröffentlichung „In The Sign Of Evil“ neu aufgenommen. Ergänzt wurden die Stücke um sieben weitere Songs aus der Frühphase der Band, die seinerzeit unveröffentlicht geblieben waren. Dabei herausgekommen ist ein komplett neues Album mit den fünf altbewährten Klassikern als musikalische Stützpfeiler. Und die „neuen“ Songs müssen sich durchaus nicht hinter Thrash-Rohdiamanten wie ´Blasphemer´, ´Outbreak Of Evil´ oder ´Witching Metal´ verstecken. Simpel gestrickte eingängige Brecher wie ´Sons Of Hell´ oder ´Hatred Of The Gods´ fügen sich nahtlos ein und beamen den Hörer zurück in die Prügel-Steinzeit. So ist dann auch die räudig-ungestüme Rotzigkeit das große Plus dieser Thrash-metallischen Vergangenheitsbeschwörung. Das wiedervereinte Trio rumpelt und knarzt sich derart authentisch durch die zwölf stumpf-primitiv vorwärts hämmernden Songs, als wäre die Zeit 1984 stehen geblieben.
Andreas Stappert
8 |
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